SV Darlingerode/ Drübeck - FSV Drohndorf/Mehringen 2:2 (1:2)

Der SV Darlingerode/ Drübeck musste sich am Sonnabend im Heimspiel gegen der Fussball-Landesklasse gegen den FSV Drohndorf/ Mehringen mit einem 2:2 (1:2)-Unentschieden begnügen. Größtes Manko: "Wenn wir acht Chancen haben, müssen wir acuh mal so geil sein und fünf davon nutzen", sagte Trainer Mike knobelsdorf. Diese Geilheit ließ sein Team am sonnabend vermissen. "Zudem haben wir uns in der Abwehr zu viele einfache Fehler erlaubt", monierte der Coach, "das muss besser werden".So waren die Hausherren zwar über weite Strecken spielbestimmend, konnten die Gäste in der Defensive aber nur selten vor große Probleme stellen. Drohndorf/Mehringen war indes vor allem auf seine Abwehrarbeit bedacht und ließ kaum etwas zu. Erst in der 28. Spielminute setzte Franz Lüderitz Mateusz Rogacki in Szene, der unbedrängt zum 1:0 einschob. Die Gäste konnten mit einem abgefälschten Freistoß von Dennis Klein zum 1:1 verkürzen und gingen durch carlo Bochnig kurz vor der Pause gar 2:1 in Führung (42.). "Da stellen wir uns in der Abwehr einfach viel zu plump an", kritisierte Knobelsdorf.

Nach der Pause glich Rogacki per Freistoß zwar zum 2:2 aus (47.), "aber im Anschluss haben wir viele gute Gelegenheiten liegen lassen", so Knobelsdorf. Das Unentschieden sei zwar "kein Weltuntergang", aber dennoch ärgerlich; "weil mehr dring gewesen wäre".

Und das war am Sonnabend alles anderes als zu erwarten. Sieben Spieler fehlten, mit Hagen Riemann und Vincent Meyer mussten zwei "Oldies" aushelfen. Trotz des Personalmangels der Gäste hatte die ZLG nur wenig entgegenzusetzen. "Vor allem, weil wir richtig gut verteidigt haben", sagte Knobelsdorf. Bereits im Angriff liefen seine Spieler immer wieder an, machten die Räume im Mittelfeld eng. So konnten die Hausherren bis auf die ersten fünf Minuten der Partie kaum Druck erzeugen.

Die Gäste hingegen setzten auf ihr Konterspiel - mit Erfolg. Nach einer Einzelaktion traf Franz Lüderitz zum 1:0 (25.) und verwertete in der zweiten Hälfte eine Hereingabe zum 2:0 Endstand (55.). In der 65. Minute schossen die Hausherren überhaupt erst das zweite Mal auf das Gäste-Gehäuse.

"Dieser Sieg gegen einen Mitkonkurrenten war für uns fast sehc Punkte wert, jetzt wollen wir auch gegen Drohndorf gewinnen", so Knobelsdorf.

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