SV D/D - SV 09 Staßfurt 2:1 (0:0)

Das Gespenst ist wieder da - Der SV Darlingerode/ Drübeck hat sich am Sonnabend in der Fussball-Landesklasse, Staffel III, 2:1 (0:0) gegen den SV 09 Staßfurt durchgesetzt. In einer ausgeglichenen und gutklassigen Partie hatten die Gastgeber am Ende das Glück auf ihrer Seite.Mike Knobelsdorf hatte es schon vor der Partie geahnt: " Wenn wir mutig spielen, dann kommt uns ein Gegner wir Staßfurt entgegen", sagte der Coach. Ein Gegner also, der mitspielt statt zu mauern, der sein Glück im Angriff statt in der Defensive sucht und ein Gegner, der sich am Ende eben doch nicht als Gespenst entpuppt. "Wir sagen den Jungs immer, dass sie mutiger spielen sollen", so Knobelsdorf. Schließlich verstecke sich nicht hinter jedem Gebüsch ein Gespenst, so der Trainer.

Wenn es am Sonnabend überhaupt einen Spieler gab, der sich als jene mysteriöse Figur verkleidet auf dem Sportplatz in Darlingerode tummelte, dann war es Johannes Rehse. Der Torgarant der vergangenen Saison (18 Treffer) sucht bisher noch seine Form, "deshalb hat es mich besonders gefreut, dass ausgerechnet er sein erstes Tor und damit den Siegtreffer markiert hat", sagte Knobelsdorf. Das Gespenst lauerte also eher in den eigenen Reihen, denn beim Gegner.

Doch auch die Staßfurter überzeugten mit gutem Fußball und scheiterten mit ihren beiden besten Chancen jeweils an Keeper Daniel Gülzow (20., 24.). "Es war ein taktisch und technisch hohes Niveau, beide Teams haben sich nichts geschenkt", freute sich Knobelsdorf. Seiner Elf kam die offensive Spielweise der Gegner entgegen. Dadurch ergaben sich Räume, die in der Offensive immer wieder zum Kreieren einiger guter Möglichkeiten genutzt wurden. Mateusz Rogacki und Franz Lüderitz scheiterten bei ihren Schussversuchen an Torhüter Philipp Beier (26., 34.), ehe ein Schuss von Franz Dierks nur knapp am Tor vorbeiging (37.). Nach dem Seitenwechsel wurde die gute Partie dann endlich auch mit Toren bestückt: Nach einem starken Pass von Franz Dierks in die Schnittstelle der Abwehr behielt Lüderitz die Nerven und markierte per Außenrist das 1:0 (55.). Die Partie blieb weiter spannend, auch weil Darlingerode/ Drübeck nicht auf Ergebnisverwaltung, sondern Angriff setzte. Dennoch mussten die Hausherren in der 65. Minute den 1:1-Ausgleich hinnehmen, nachdem Sven Limpächer im Nachsetzen den Ball ins Tor beförderte. Doch das ansehnliche Spiel der Hausherren wurde belohnt: Nach einem Konter über Mateusz Rogacki bewies Rehse seine Torjägerqualitäten und traf in der 88. Minute zum umjubelten 2:1-Siegtreffer.

Wir sind wirklich stolz auf die Mannschaft, aber auch Staßfurt hat gezeigt, dass es in dieser Saison oben mitspielen wird. Ich glaube, die Zuschauer, die für uns da waren, sind stolz gewesen", sagte Knobelsdorf. Schließlich war das Gespenst am Sonnabend in den eigenen Reihen zu finden.

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