Poetisch, optimistisch, bergauf

SV Darlingerode/ Drübeck- Quedlinburger SV 1:2 (1:1)

Mike Knobelsdorf ist vielseitig. Neben seinem Trainer-Dasein beim SV Darlingerode ist Knobelsdorf auch Optimist und des Öfteren Poet. „Fußball ist wie Ebbe und Flut und bei uns füllt sich der Bach langsam wieder“, sagte Knobelsdorf nach der 1:2 (1:1)- Niederlage gestern im Heimspiel gegen den Quedlinburger SV. Die vierte Pleite im vierten Spiel, „aber wir haben auch einfach Pech mit unserem Auftaktprogramm gehabt“. Poetisch optimistisch sozusagen. Mut machte vor allem das Auftreten seiner Elf gegen die spielstarken Quedlinburger, die, wenn es nach Knobelsdorf geht, in dieser Saison ganz oben mitspielen werden. „Wir haben in der ersten Hälfte kaum etwas zugelassen“, so Knobelsdorf. Bis auf eine Ausnahme. Nach drei Minuten markierte Eik Schmidt per Fernschuss aus 16 Metern das 1:0 für die Gäste. Im Anschluss ließen die Hausherren jedoch kaum etwas zu, verschoben gut in der Defensive und setzten eigene Akzente im Angriff. Kurz vor dem Pausenpfiff markierte Niklas Hess das 1.1 für Darlingerode, nachdem er zuvor per Diagonalpass von Christoph Annemüller bedient wurde (44.). „Gegen so ein spielstarkes Team wollten wir zunächst das Unentschieden halten, Quedlinburg wurde dann aber stärker“, so Knobelsdorf, dessen Team aber weiterhin gut verteidigte. Eine taktische Umstellung, um das Zentrum zu stärken, erzielte nicht die erhoffte Wirkung. Die Gäste wurden stärker, erspielten sich Chancen und kamen durch Marcus Brenner nach 72. Minuten zu den 2:1 Siegtreffer. Per Kopf hatte sich Brenner im Strafraum durchgesetzt.

Geschrieben von Marcus Munzke Zugriffe: 4225